Einzelhandel Nürnberg: Die Innenstadt legt weiter zu

Nürnberg: Der Wirtschaftstandort Nürnberg hat turbulente Zeiten hinter sich. Die einst so stolze Industriestadt wurde in der Vergangenheit immer wieder hart vom Wettbewerb getroffen, der Wandel der Wirtschaft sorgte für Werkschließungen und Arbeitsplatzverlagerungen, insbesondere im Bereich des Maschinenbaus und der Haushaltselektronik.

André Stark für Lührmann

Nürnberg Karolinenstraße

Nürnberg Karolinenstraße

Deutsche Traditionsunternehmen wie MAN, Grundig, Quelle oder AEG bauten Stellen ab oder wurden gleich komplett abgewickelt. Doch es scheint, als habe sich Nürnberg den Herausforderungen des Strukturwandels erfolgreich gestellt. Die Insolvenzen haben nicht so stark durchgeschlagen wie in anderen Regionen und der zweite Bürgermeister Horst Förther betonte unlängst in einem Interview, den 100.000 verlorenen Arbeitsplätzen stehen mittlerweile 120.000 neu geschaffene gegenüber. Davon profitiert auch der innerstädtische Einzelhandel. Nürnbergs Fußgängerzone ist gesund, das zeigt der Immobilienmarkt in der innerstädtischen Bestlage, wie der 1A-Lagen-Spezialist LÜHRMANN in den aktuellen LÜHRMANN Citynews Nürnberg feststellt.

Vorrangig Wachstumsmärkte wie die Informations- und Kommunikationsindustrie, die Druckindustrie oder die Medizintechnik sorgen seit Jahren für einen Aufschwung links und rechts der Pegnitz. Inzwischen sind rund drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Handel, Gastgewerbe, Verkehr oder Dienstleistungen tätig. Und auch der Tourismus boomt. Besucher lockt regelmäßig der weltbekannte Christkindlsmarkt, das vielfältige Kulturprogramm der Geburtsstadt Albrecht Dürers sowie die attraktive, umliegende Berg- und Seenlandschaft.

„Über diese Entwicklung freut sich natürlich auch der örtliche Einzelhandel“, weiß Susanne Falk-Hess, Prokuristin bei LÜHRMANN in München. „Die Händler verdienen gut an den Tagestouristen und profitieren gleichzeitig von einer überdurchschnittlichen Kaufkraft der ansässigen Bevölkerung sowie der des gesamten Ballungsraumes.“ Die Zentralitätskennziffer liegt somit auch bei einem überdurchschnittlich guten Wert von rund 136. Noch besser stellt sich der absolute Einzelhandelsumsatz dar: Rund 3,6 Milliarden Euro Umsatz bedeuteten im Jahr 2010 den 9. Platz unter 253 verglichenen deutschen Städten.

Ladenlokale in der innerstädtischen 1A-Lage sind dementsprechend begehrt, die Nachfrage übersteigt das bestehende Angebot um ein Vielfaches. Susanne Falk-Hess: „Das schlägt sich in einer kontinuierlich steigenden Mietpreisentwicklung nieder. Im Verlauf der letzten zehn Jahre stieg die durchschnittliche Spitzenmiete aller Flächengrößen um …

… bitte lesen Sie  die Meldung hier weiter und erfahren mehr über die Mietpreise und Marktsituation der Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg

 

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